Ich bin transmedialer Komponist.
Meinen Abschluss in Musik und Medien erhielt ich vor kurzem an einer deutschen Musikhochschule.
In meiner Arbeit erforsche und konzipiere ich interdisziplinäre, performative Formate (Performances, Konzerte, Veranstaltungen, Festivals und Ausstellungen).
Zurzeit arbeite ich an einem Format für den Kunstpalast Düsseldorf.

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_Hoch·mut [2016-2019]

Das 2016 von mir mitbegründete HOCH·MUT-Kollektiv setzt sich aus sechs transdisziplinären Künstler*innen zusammen. In einer Reihe von Veranstaltungsformaten wird jungen Künster*innen eine Plattform gegeben eigene Arbeiten öffentlichkeitswirksam zu zeigen. Dabei entstehen neue Zusammenarbeiten zwischen den Mitgliedern des Kollektivs und extern eingeladenen Künstler*innen. Die Verknüpfung der einzelnen Performances / Lesungen / Choreografien / Clubnächte / Videoarbeiten / Musikkompositionen / Visual Music-Arbeiten etc. bildet ein eigenes Kunstwerk. 

> Kuration + Performing

Hochmut@Temps D‘Images 2019 im Tanzhaus NRW [Janaur_2019]

Kultur und Klubnacht

> Kuration + DJ Set 

Ort
Tanzhaus NRW
Erkrather Str. 30 Düsseldorf 

Credits
Sophia Otto + Dominik Geis [http://dominikgeis.de] (Video-Tanzperformance), Airchina (Live), Tolouse Low Trax + Janis (Dj Set), Suhyun Park + Laurenz Ulrich (Visuals), Lambert Windges (Grafik + Fotodokumentation) 

Presse

Via Rheinische Post [17.01.2019]:

„Wenn Leute tanzen, ist das immer toll“ – Interview mit Detlef Weinrich

„Am Samstag veranstaltet das Kollektiv Hochmut ab 21 Uhr im Tanzhaus eine Clubnacht. Sie gehört zum Festival „Temps D’Images“ und beginnt mit einer Performance. Sophia Otto, Emiko Tamura und Narumi Saso tanzen zu einer Videoarbeit von Dominik Geis. Danach tritt Airchi-na zu einer eigens konzipierten Videoshow auf. Im Anschluss legt Detlef Weinrich auf, Mitbegründer des Salons des Amateurs. 

RP: Tanzstudio statt Club: Ist das okay? 

Weinrich: Räume interessieren mich, besonders wenn es kein Club ist. Es ist spannend, wenn sich etwas verlagert. Wenn Leute tanzen, ist das immer toll. 

RP: Zuletzt wurden Sie seltener als DJ gebucht und häufiger für ein Live-Set. Was ist der Unterschied? 

Weinrich: Als DJ kann ich anders auf die Leute eingehen. Man zieht nicht einfach seine Sache durch, sondern will, dass die Leute Spaß haben, dass man kommuniziert. Die Idee von Irritation und Versöhnung gefällt mir beim Auflegen. 

RP: Wie viele Platten besitzen Sie, und welche hat Sie am meisten beeinflusst? 

Weinrich: So 3000 vielleicht. Ich habe viel verkauft. Lieblingsplatten gibt es viele, „Savant“ aus den 1980er Jahren ist eine davon. Oft ist es die Haltung der Künstler, die mich interessiert. 

RP: Sie haben mit Inga Danysz eine neue Platte produziert: „The end is always at the beginning“. Was erwartet uns?

Weinrich: Inga Danysz ist eine Künstlerin aus Frankfurt. Ich habe Musik für eine ihrer Installationen gemacht. Sie hat mit Texten gearbeitet, mit Klischee-Männergesprächen aus US-Blockbustern. Eine minimale elektronische Platte. 

RP: Wie kam es zum Namen „DJ Sport“, den Sie während Ihrer Zeit an der Kunstakademie benutzten? 

Weinrich: Das war ein bisschen albern. Damals habe ich mich gar nicht so sehr als DJ gesehen, sondern eher als Plattensammler. Und dann hat mich Stefan Schneider von der Band „Kreidler“ gefragt, ob ich nach den Konzerten auflegen will. Da musste ein Name her. Ich war damals so antisport, das hatte dann eine gewisse Ironie. 

Vincent Stange führte das Interview.“

Hochmut & something im Tanzhaus NRW [Januar 2018]

Kultur und Klubnacht

> Kuration + DJ set + Live-electronics 

Disziplinen
Tanzperformance, Film-Screening, Live-Set, Vouging, Djs, Visual Music

Ort
Tanzhaus NRW
Erkrather Str. 30 Düsseldorf 

Credits
Tama Sumo (DJ set), Lucas Croon (Live), Bruder J (DJ set), Hareket Dance: „Djinn – Under the shadow“ von Hakan Sonakalan (Choreographie), Enora Gemin + Francesca Pavesio + Ludovica Pinna + Elisa Spina + Leonie Türke + Pin-Chen Hsu + Momoe Kawamura + Narumi Saso (Tanz), Dominik Geis: Bodys of Pompeij (Videoarbeit), Magda Treutwein + Leon Eckard (Visuals), Lambert Windges (Live), Joseph Baader (Installation + Live), Marek Forreiter (Ton), Matthias Rohde + Linda Weidmann (Videodokumentation), Tobias Rösgen (Kuration)

Hochmut#26 in der postPost Düsseldorf [August 2017]

musikalische Performance

> Konzept + Kuration  

Sieben verschiedene Disziplinen werden gleichzeitig in einer Halle aufgeführt. Jedes Ensemble erarbeitet eine 45-minütige für sich stehende Performance, die einzeln beworben wurden. Die Aufführungen folgen strikt dem eigenen Skript, ohne auf Aktionen anderer Disziplinen einzugehen. Jede Gruppe ist mit einem Mikrofon und einem Lautsprecher ausgestattet. Alle akustischen Elemente der Aufführungen kommen in einer Schaltzentrale zusammen. Die algorythmische Verknüpfung der live-Signale ergibt eine musikalische Komposition: Mal übertönt die Clubmusik die gerade gesehene Tanzperformance, mal vermischen sich Lesung und Kochgeräusche zu einer Collage.   

Die Choreografie der akustischen Verknüpfung lässt die Spezifika der einzelnen Disziplinen aufeinanderprallen. Das Publikum befindet sich im Zentrum der Halle und entscheidet selbst, welchen Aufführungen Aufmerksamkeit geschenkt wird. 

Disziplinen 
Livemusik, Dj, Tanz, Lesung, Diskussion, Kochkunst, Schauspiel

Ort
Postpost – Grand Central 
Kölner Strasse 114, Düsseldorf 

Credits
Kaspar Stange (Kochshow), Fil der Protagonist (Live), Janis Ahnert (DJ Set), Sebastian Brinks (Lesung), Jasmina Music (Schauspiel), Büro für poetischen Unsinn (Diskussion), ICD & Friends (Tanz), Joseph Baader (Konzept+Code), Lambert Windges (Konzept+Ton)

Hochmut in der Filmwerkstatt Düsseldorf [November 2017]

Kultur und Clubnacht 

> DJ Set

Disziplinen
Band, Videokunst, Visual Music, Djs

Ort
Filmwerkstatt Düsseldorf
Birkenstraße 47, Düsseldorf

Credits
BAR + srn. + nyago (Live), Laurenz Ulrich + Dominik Geis (Videokunst), Janis Ahnert (DJ set), Matthias Rohde + Linda Weidmann (Videodokumentation)

Hochmut in der Mauke Wuppertal [Dezember 2016]

Gründungsveranstaltung: Clubnacht mit dem Thema Hochmut 

>Kuration + Live

Disziplinen
DJs, Live-Set, Visual Music, Videoinstallation, Textfragmente

Ort
Mauke
Schloßbleiche 32, Wuppertal

Credits
Lambert Windges (Live), Laurenz Ullrich + Matthias Rohde (Visuals), Jospeh Baader (Videoinstallation), Janis Ahnert + Levat (DJ Set), Yawen Liu (Grafik), Vincenz Gertoberens (Fotodokumentation)