Ich bin transmedialer Komponist.
Meinen Abschluss in Musik und Medien erhielt ich vor kurzem an einer deutschen Musikhochschule.
In meiner Arbeit erforsche und konzipiere ich interdisziplinäre, performative Formate (Performances, Konzerte, Veranstaltungen, Festivals und Ausstellungen).
Zurzeit arbeite ich an einem Format für den Kunstpalast Düsseldorf.

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_Walden nach H. D. Thoreau [2020]

Ein Aussteigerleben… Entkommen aus der kaputten Gesellschaftsstruktur, dem Kapitalismus, der Ausbeutung, der Umweltverschmutzung! Hin zu dem Ort, von dem wir uns so weit entfremdet haben: Der Wald! Naiv? Träumerei? Egoistisch… oder sogar feige? Oder kann der Ausstieg eine Form von Widerstand, von Protest sein?

Das Ein-Personen-Stück holt Thoreaus 170 Jahre altes Aussteiger-Experiment ins Hier und Jetzt. Das Leben im Wald wird auf Sehnsüchte, Nöte, Wünsche, Kämpfe und Hoffnungen abgeschmeckt. Eine collagenhafte Bilderreihe zwischen Theater, Tanz, Video und Musik geht auf Spurensuche nach der Bezie- hung zwischen Mensch und Natur.

> Komposition

Futher informations

Aufführungstermine
25. / 26. Juni 2020 – in die börse – Wuppertal
30. Oktober – 3. November 2020 studiobühneköln

Credits
Krux Kollektiv: Amelie Barth (Spiel), Elsa Weiland (Konzept und Regie), Sophia Otto (Choreografie), KlangKönner (Musik), Alexander Borowski und Joseph Baader (Video), Thomas Vella (Licht), Esther Schneider (Produktionsleitung)

Presse

„‚Wir brauchen Ihre Hilfe! Jetzt. Dankeschön.‘ Spricht‘s und verschwindet still im Tann. Der Adressat: Die Bäume. Eine skurrile Szene aus „Walden“, die typisch ist für die Collage, die jetzt in der Börse gastierte. Ein an- rührendes Stück Theater mit Amelie Barth über das Einswerden mit der Natur.[…]“ – Westdeutsche Zeitung (Martin Hagemeyer), 26.Juni 2020

„In der Arbeit von Elsa Weiland (Regie) […] wird die Problematik von Natur und Gesellschaft vielseitig betrachtet und spielerisch leicht vor- ge- führt. Beeindruckend dabei vor allem die tänzerische und spieleri- sche Leistung der Solistin Amelie Barth, die dem Ganzen Zartheit und Glaub- würdigkeit verleiht.“ Kölnsiche Rundschau (Michael Schardt), 12.11.2020 „Elsa Weiland mischt geschickt Text und Video, um höchst ambivalente Naturbeschwörungen zu bebildern. […] Amelie Barth bittet in einer dra- matischen Rede den Wald um Mithilfe: „Lassen Sie die Gesellschaft nicht aussterben. Sie müssen uns helfen. Unser Leben liegt in Ihren Händen!“ Die Wiederbelebungsversuche am Bühnenboden lassen sich vielfältig deuten – geht da eher der Natur oder doch der Kunst die Luft aus? Oder ist die Rettungsaktion eine Reaktion auf das ‚I can‘t breathe“ einer zwischen Klimaleugnung, Rechtsradikalismus und Rassismus trumpi- sierten Gesellschaft? Ein kleiner feiner einstündiger Abend.“ – Choices (Hans-Christoph Zimmermann), 11.12.2020