Ich bin transmedialer Komponist.
Meinen Abschluss in Musik und Medien erhielt ich vor kurzem an einer deutschen Musikhochschule.
In meiner Arbeit erforsche und konzipiere ich interdisziplinäre, performative Formate (Performances, Konzerte, Veranstaltungen, Festivals und Ausstellungen).
Zurzeit arbeite ich an einem Format für den Kunstpalast Düsseldorf.

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_Der Zwang nach Stefan Zweig [2018]

F. bekommt nach Landesflucht den Einzugsbefehl in den Krieg. Aber eigentlich hatte er schon längst beschlossen, dass er Krieg ablehnt. Doch als er den Einberufungsbescheid in den Händen hält, geraten seine bisherigen Überzeugungen ins Wanken. Etwas in ihm scheint ihn zu zwingen, den Kriegsdienst anzutreten. Die Ratio und der körperliche Zwang kämpfen gegeneinander an. Der Entscheidungsprozess – geht F. in den Krieg oder nicht – beginnt…

Die Inszenierung des Ein-Personen-Stücks wird musikalisch durch eine Ein-Instrument-Komposition vervollständigt. Für die Komposition bildet ein digital und analog verfremdetes Klavier das Ausgangsmaterial. Das Stück ist von grundlegenden Kontrasten geprägt: Schwarz und Weiß im Bühnenbild, Warm und Kalt im Lichtkonzept und die Entscheidung in den Krieg zu gehen oder nicht. So baut auch das Konzept der Komposition auf zwei komplementären Basis-Motiven auf, die die Entscheidungsnot verklanglichen. Die Musik ordnet sich der Inszenierung nicht unter, sondern findet eine eigene Bearbeitung des Stoffes. 

> Komposition

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Inspirations
Hauschka
Grandbrothers
Malakoff Kowalski 

Preise und Nominierungen
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2018
2. Platz Monospektakel Reutlingen
Gewinner des KunstSalon-Theaterpreises 2019 

Aufführungstermine
28. Juni – 2. Juli 2018 – studiobühneköln
14. – 18. November 2018 – studiobühneköln
3. Februar 2019 – Gastspiel beim Festival Monospektakel Reutlingen
4. Mai 2019 – Gastspiel in die börse – Wuppertal
4. Juli 2019 im Rahmen des KunstSalon-Theaterpreis Festivals 
5. – 8. Februar 2020 – Orangerie-Theater

Credits
Krux Kollektiv: Fee Zweipfennig (Spiel), Elsa Weiland (Konzept und Regie), KlangKönner (Musik), Susanne Stange (Kostüm), Joseph Baader (Video), Mathieu Otto (Licht), Alexander Borowski (Tonassistenz), Sophia Otto (Choreografische Assistenz)

Presse
„Stefan Zweigs Novelle „Der Zwang“ aus dem Jahre 1920 erhält in der Inszenierung von Elsa Weiland in der Kölner Studiobühne eine frappierende Aktualität. Die Konflikte zwischen Massenpsychose und Individualismus, kosmopolitischem Denken und einem tief verankerten Chauvinismus brechen im Europa der wiedererstarkten Populisten ebenso wieder auf, wie die Themen von Flucht, Heimatlosigkeit und Krieg. Es sind komplexe Sachverhalte, die in dem nur einstündigen Stück pointiert und sehr konkret auf das Schicksal einer einzelnen Person heruntergebrochen werden. […] Das Publikum bedankt sich für dieses intensive Theatererlebnis mit lang- anhaltendem Applaus und die Kölner Theaterszene ist mit der Regisseurin Elsa Weiland und der Schauspielerin Fee Zweipfennig gleich um zwei viel- versprechende Talente reicher geworden.“ – Kölner Stadtanzeiger (Norbert Raffelsiefen), 07.11.2018

„Fee Zweipfennig spielt den ratlosen jungen Mann, der sich stets als Pazifist verstand, nun aber einer nationalen Verpflichtung glaubt nachkommen zu müssen, mit entschlossener Präzision. Einen Stoff mit schwergewichtiger Ethik haben sich Regisseurin Elsa Weiland und das Krux-Kollektiv für ihre Produktion in der Studiobühne ausgesucht.“ – Kölnische Rundschau, 30.6.2018

„Der Kölner Regisseurin Elsa Weiland und der Schauspielerin Fee Zwei- pfennig ist es auf beeindruckende Weise gelungen, das Ein-Personen- Stück, das der 1920 erschienenen Novelle von Stefan Zweig entnommen wurde, in eine packende und intensive Performance zu verwandeln. […] Elsa Weiland hat in „Der Zwang“ komplexe Sachverhalte sehr konkret auf das Schicksal einer Person heruntergebrochen, mit einer Darstellerin, die nicht nur sprachlich, sondern auch körpersprachlich überzeugt.“ – Südwest Presse (Jürgen Spieß), 08.02.2019